Unabhängigkeitsfeier Litauens 2019

Lietuvos Nepriklausomybės minėjimas (Foto: M. D. Schmidt)
Unabhängigkeitsfeier Litauens (Foto: M. D. Schmidt)

Am 23. Februar feierten Litauer aus ganz Deutschland zusammen mit der Litauischen Volksgemeinschaft, dem Privaten Litauischen Gymnasium und zahlreichen Gästen den 101. Jahrestag der Unabhängigkeit Litauens.

Der Vorsitzende der Litauischen Gemeinschaft in Deutschland Alfred Hermann begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung in Schloss Rennhof. Unsere Oberstufenleiterin Dr. Gabriele Hoffmann betonte in ihrer Ansprache, wie wichtig der Zusammenhalt der Länder Europas für die Freiheit sei. Unter den weiteren Festrednern waren hohe Gäste: der Außenminister Litauens Linas Linkevičius, der Honorarkonsul Wolfgang Freiherr von Stetten, Landrat des Kreises Bergstraße Christian Engelhardt, Politiker Žygimantas Pavilionis, die Honorarkonsulin Gabrielė Gylytė-Hein, der Leiter der Abteilung für die Zusammenarbeit mit den Auslandslitauern Marijus Gudynas, der Abgeordnete des Eupropäischen Parlaments Michael Gahler sowie der Koordinator der Litauischen Schützenunion in Deutschland Mindaugas Lukšys. Die Redner erinnerten an einige der Ereignisse, die Litauen zur Unabhängigkeit geführt hatten. Der litauische Botschafter Darius Jonas Semaška und der Bürgermeister Lampertheims Gottfried Störmer waren bei der Unabhängigkeitsfeier auch anwesend. Extra zur der Feier angereist waren ebenso die Direktorin des Kaunas Jonas Jablonskis Gymnasiums Danguolė Miškinienė und ihre Stellvertreterin Lina Šapkauskienė. Während des akademischen Teils der Unabhängigkeitsfeier wurde ein Schulpartnerschaftsvertrag zwischen dem Kaunas Jonas Jablonskis Gymnasium und dem Privaten Litauischen Gymnasium unterschrieben.

Während der Feier wurde das „Stipendium des 16. Februar“ bereits zum 7. Mal vergeben. Der diesjährige Stipendiat war der Zehntklässler Justinas Gečas. Das Stipendium wurde von Jūratė Caspersen, der Vorsitzenden der Litauischen Gemeinschaft in der Schweiz und Mitglied des Kuratoriums des Litauischen Gymnasiums, gestiftet. Mit einem Preis der Auferstehungsgemeinde Toronto wurde die Zwölftklässlerin Marija Fiodorova für ihr Engagement im künstlerischen Bereich ausgezeichnet.

Die ökumenische Andacht in der Herz-Jesu-Kirche hielten im Anschluss die katholischen Pfarrer Dr. Virginijus Grigutis und Antanas Karčiauskas sowie die evangelischen Geistlichen Reinald Fuhr und Romualdas Liachavičius. Die Gläubigen beteten zusammen und beobachteten, wie die Eigenschaften, die den Menschen von Gott entfernen, visualisiert wurden.
Wie jedes Jahr fand das gesellige Beisammensein im Hüttenfelder Bürgerhaus statt. Im Namen des ganzen Gymnasiums begrüßte die Litauischlehrerin Asta D`Elia viele Gäste aus nah und fern. Der Zehntklässler Nojus Vaičius überwand sein Lampenfieber und trug mutig ein Gedicht über Litauen vor. Die kleinsten Teilnehmer des Festes lud Lehrerin Dalė Kriščiūnienė zum Malen ein. Wie immer unermüdlich und begleitet vom lauten Applaus traten das Volksensemble, das Orchester und die Tanzgruppe unseres Gymnasiums auf (Leitung Gintaras Ručys und Audronė Ručienė). Später übernahm das Duo Vytas Balyta und Petras Stankevičius die musikalische Umrahmung. Es wurde gelacht, gesungen und getanzt bis in die späten Abendstunden.

A.D.

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