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Begegnung des Katholischen Jugendtreffs des Litauischen Gymnasiums mit dem Katholischen Jugendtreff in Luxemburg
Begegnung des Katholischen Jugendtreffs des Litauischen Gymnasiums mit dem Katholischen Jugendtreff in Luxemburg
Begegnung des Katholischen Jugendtreffs des Litauischen Gymnasiums mit dem Katholischen Jugendtreff in Luxemburg
2026-03-06 · Übersetzung: KI

Am 6. März besuchte der Katholische Jugendtreff des Litauischen Gymnasiums gemeinsam mit seiner Leiterin, der Lehrerin Dalė Kriščiūnienė, sowie dem Gymnasialkaplan Dr. Virginijus Grigutis den Gerichtshof der Europäischen Union. Die Leiterin des luxemburgischen Katholischen Jugendtreffs, Irena Grigalionytė-Müeller, stellte die 1952 gegründete Institution der Europäischen Union vor, die sicherstellt, dass alle Mitgliedstaaten die EU-Rechtsvorschriften einhalten. Am Gerichtshof finden öffentliche Sitzungen statt, an denen auch Besucher teilnehmen können. Die Arbeitssprache des Gerichts ist Französisch, die Verfahren können jedoch in allen Amtssprachen der EU geführt werden. Der Katholische Jugendtreff besichtigte die Bibliothek mit einem Bestand von rund 240.000 Bänden. Die Teilnehmenden waren in den Sitzungssälen, in denen Gerichtsverhandlungen und Beratungen stattfinden. Anschließend sahen sie die Büros, in denen etwa dreitausend Mitarbeitende der Kanzlei tätig sind, die für die Bearbeitung, Übersetzung, Korrektur, Registrierung und Verwaltung der Verfahrensunterlagen verantwortlich sind. Nach einer kurzen Pause besichtigten sie gemeinsam mit dem luxemburgischen Katholischen Jugendtreff die Kathedrale Notre-Dame, den Panoramalift, den Großherzoglichen Palast sowie das Denkmal Gëlle Fra („Goldene Frau“), das an die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs erinnert und für die Einheit der Nation steht.

Nach dem Abendessen nahm der Katholische Jugendtreff an der Heiligen Messe in der Kirche der Ortschaft Mersch teil, die von Pfarrer Antanas Grabnickas OFM und dem Gymnasialkaplan Dr. Virginijus Grigutis konzelebriert wurde. Alle beteiligten sich aktiv an der Liturgie. Im Anschluss nahmen sie an einer katechetischen Einheit von Pater Antanas OFM teil.

Am Samstag besuchten die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten das Schloss Clervaux, das während der Ardennenoffensive im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Heute ist es wieder aufgebaut und beherbergt eine Ausstellung von Modellen luxemburgischer Burgen. In den ehemaligen Gebäuden von Brandenburg befindet sich zudem ein Museum zur Ardennenschlacht. Die Exponate erzählen von den Kämpfen, die am 16. Dezember 1944 in den Ardennen stattfanden – den Auseinandersetzungen der Alliierten aus Luxemburg, Belgien und den USA gegen Deutschland. Nach einem Monat intensiver Kämpfe wurde ihr Vormarsch in Richtung Deutschland entscheidend vorangetrieben, was schließlich zur Niederlage im Krieg führte. Anschließend besichtigte der Katholische Jugendtreff die romantisch-gotische Burg Vianden, die auf einem Felsen über der Our errichtet wurde. Heute ist sie ein Denkmal von europäischer Bedeutung und ein Ort internationaler Begegnungen.

Am Nachmittag verbrachten alle Teilnehmenden eine fröhliche Zeit bei der Abendveranstaltung zum 11. März. Für die musikalische Begleitung sorgte die Volksmusikgruppe „Ratilai“, und für gute Stimmung sorgten die Tanzensembles „Baltija“ (Stockholm), „Gintaras“ (Hamburg), „Lietuvonis“ (Brüssel), „Čiūto“ (Luxemburg) sowie die Folkloregruppe „Liuksytė“ (Luxemburg). Nach dem Konzert erinnerte sich der Katholische Jugendtreff an den Weg zum 11. März, meisterte verschiedene Aufgaben und hisste eine selbst gestaltete litauische Trikolore. Den Abschluss bildete ein geselliges Beisammensein. Einen bleibenden Eindruck hinterließ auch die herzliche Einladung der Familie Eglė und Vytautas Staškūnas zu einem gemeinsamen Abendessen in ihrem Zuhause.

Am letzten Tag der Reise nahm der Katholische Jugendtreff des Litauischen Gymnasiums an einem Basketballturnier in der Sporthalle der Stadt Mamer teil.

Für diese eindrucksvollen Erlebnisse dankt der Katholische Jugendtreff des Litauischen Gymnasiums herzlich dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Sport der Republik Litauen, der Schulverwaltung sowie allen Unterstützenden.

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