Vom 12. bis 24. April sind Schüler aus Litauen zu Gast am Privaten Litauischen Gymnasium. Dieser Besuch im Rahmen des Erasmus+ Programms ist ein wesentlicher Bestandteil eines Projekts des Jono-Biliūnas-Gymnasiums Anykščiai, das auf die Stärkung der Lernkompetenzen der Schüler und den Ausbau der internationalen Zusammenarbeit ausgerichtet ist.
Sechs Schüler aus Litauen sind am Gymnasium eingetroffen: drei Neuntklässler – Smiltė, Kostas und Augustė – sowie drei Zehntklässler – Divaina, Ūla und Mažvydas. Begleitet werden sie von ihrer Lehrerin Raminta.
Während ihres Aufenthalts lernen die Gäste das Privatė Litauische Gymnasium kennen, nehmen gemeinsam mit ihren Altersgenossen am Unterricht teil, vertiefen ihre Deutschkenntnisse und bringen sich aktiv in das Leben der Schulgemeinschaft ein.
Das Hauptziel des Besuchs besteht darin, den Schülern die Möglichkeit zu geben, ein internationales Bildungsumfeld zu erleben, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und das interkulturelle Verständnis zu stärken. Durch die Teilnahme am Unterricht und den Austausch mit Schülern aus anderen Ländern entwickeln sie Kommunikations-, Kooperations- und Sozialkompetenzen und lernen unterschiedliche Lehr- und Lernmethoden kennen.
Der Besuch trägt zudem zu den Projektzielen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung bei – die Schüler schärfen ihr Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt, informieren sich über nachhaltige Initiativen und vertiefen ihr Verständnis für globale Herausforderungen. Die Gäste unternehmen zudem Ausflüge in die nähere Umgebung, um den kulturellen Kontext der Region besser kennenzulernen.
Lehrerin Raminta nimmt an einem gesonderten Programm teil, bei dem sie ihre Kompetenzen in den Bereichen Management, Pädagogik und internationale Zusammenarbeit vertieft, innovative Unterrichtsmethoden kennenlernt und Best-Practice-Beispiele austauscht.
Diese Mobilität trägt nicht nur zum persönlichen und akademischen Wachstum der Schüler bei, sondern stärkt auch die Weltoffenheit der beiden Schulgemeinschaften in Litauen und Deutschland sowie den Geist der Internationalität.
Das Projekt wird von Irena Sattler und Inesa Grikšaitė-Lendraitienė koordiniert.