Am 14. Mai reiste der Bischof-Motiejus-Valančius-Zweig des Katholischen Jugendtreffs des Gymnasiums in Begleitung von Religionslehrerin Dalė Kriščiūnienė und Pfarrer Dr. Virginijus Grigutis zum Schwesternkloster der Gemeinschaft von Tiberias in Pondrôme, Belgien.
Auf der Durchreise durch Frankreich besuchten die Schüler die Kathedrale von Metz – ein Meisterwerk der Gotik, das zwischen 1220 und 1520 erbaut wurde. Dieses Gotteshaus wird nicht ohne Grund als „Laterne Gottes“ bezeichnet. Besonders beeindruckt zeigten sich die Jugendlichen von den Buntglasfenstern des Künstlers Marc Chagall, die biblische Szenen darstellen. Nach einem Spaziergang durch die Altstadt, bei dem die Gruppe die Architektur und Geschichte der Stadt kennenlernte, erreichten die Reisenden schließlich Belgien.
Im Kloster wurden die Gäste von Freunden aus Irland, Belgien, Luxemburg und Frankreich herzlich empfangen. Vom 15. bis 17. Mai fand dort die Veranstaltung unter dem Thema „Bereichert durch Barmherzigkeit bauen wir die Stadt Gottes“ statt.
Die Jugendlichen des Jugendtreffs tauschten sich herzlich aus, beteten und sangen gemeinsam, nahmen an Themen-Workshops sowie Spielen teil. Bereichert wurde das Programm durch eine Pilgerwanderung mit Stationen zum Thema Barmherzigkeit und eine Aufführung über das Leben der heiligen Schwester Faustyna Kowalska. Das gesamte Wochenende über vertieften sich die Teilnehmer in das Geheimnis der Barmherzigkeit. Sie feierten gemeinsam die heilige Messe, beteten in den Maiandachten, arbeiteten in Gruppen, waren kreativ und genossen einen fröhlichen Abend am Lagerfeuer. Ein besonderer Grund zur Freude für die gesamte Gemeinschaft war das feierliche Versprechen der jüngeren Mitglieder des belgischen Jugendtreffs.
Die gemeinsam verbrachten Tage schenkten viele schöne Erinnerungen, stärkten die Freundschaft zwischen den Jugendlichen aus fünf Ländern und ermutigten sie, Barmherzigkeit und gegenseitiges Verständnis im Alltag noch mehr zu pflegen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmern und Organisatoren, sowie dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Sport der Republik Litauen für die finanzielle Unterstützung.