Der „wahre Staat“ ORTHO-POLIS – eine Auseinandersetzung mit der Europäischen Union im Planspiel

Mit einer anspruchsvollen Aufgabe befasste sich Klasse 11 in einer Simulation am 5. Februar 2013 zum Thema Europa:

"Wir befinden uns im Jahr 2020. Auf der Erde wird von einem europäischen Forschungsschiff unerwartet ein sechster Kontinent entdeckt. Es ist eine Sensation: Der neue Kontinent ist zwar unbewohnt, aber seine Geografie, seine Vegetation und sein Klima sind Europa zum Verwechseln ähnlich."
"Die Europäische Union plant ein Projekt: Die neue Welt soll mit einer repräsentativen Mischung aller Völker aus Europa besiedelt werden. Sie sind Mitglied von einem der drei Expeditionsteams, die die ersten Schritte auf neues Land setzen. Ihre Aufgabe: Formen Sie eine neue Gesellschaft nach Ihren Vorstellungen."

Mit einer anspruchsvollen Aufgabe befasste sich Klasse 11 in einer Simulation am 5. Februar 2013 zum Thema Europa:

"Wir befinden uns im Jahr 2020. Auf der Erde wird von einem europäischen Forschungsschiff unerwartet ein sechster Kontinent entdeckt. Es ist eine Sensation: Der neue Kontinent ist zwar unbewohnt, aber seine Geografie, seine Vegetation und sein Klima sind Europa zum Verwechseln ähnlich."
"Die Europäische Union plant ein Projekt: Die neue Welt soll mit einer repräsentativen Mischung aller Völker aus Europa besiedelt werden. Sie sind Mitglied von einem der drei Expeditionsteams, die die ersten Schritte auf neues Land setzen. Ihre Aufgabe: Formen Sie eine neue Gesellschaft nach Ihren Vorstellungen."

Das neue Planspiel zur Europäischen Bürgerschaft stellt eine echte Herausforderung dar. Zunächst rief die Spielleitung, das Planspiel einleitend, zu einer außergewöhnlichen Sitzung Gestalterinnen und Gestalter des kulturellen Lebens zusammen. Diese bekamen den Auftrag in drei heterogenen, interkulturellen Teams Vorschläge für die Gestaltung des neuen Kontinents einzubringen. Abschließend wurden die Vorschläge und Ideen in einer Expertenrunde diskutiert und vorgestellt. Wie schon in zahlreichen Planspielen zuvor, stand uns Herr Bengel von der Europäischen Akademie in Darmstadt als kompetenter und erfahrener Planspielleiter zur Seite.

In den Expertenteams wurden rege Diskussionen geführt: Ob es auf dem neuen Kontinent Länder, Staaten oder Regionen gibt? Welche Sprachen werden gesprochen? Und welche Grundnahrungsmittel sollen produziert werden? Die Schülerinnen und Schüler waren mit großer Leidenschaft und mit viel Engagement dabei. Heftig wurde um einen neuen Namen für den neuen Kontinent gerungen. Fontanis, Techtopia und Ortho-Polis standen zur Abstimmung – „der wahre Staat“ Ortho-Polis konnte die Stimmenmehrheit erringen. Einig war man sich, dass eine demokratische Ordnung mit einer starken Volksbeteiligung die Basis dieses Europäischen Staates bilden soll.

Ziel des Planspiels ist die gedanklich-kreative Auseinandersetzung mit der Ausgestaltung einer europäischen Gesellschaft und der Frage, was von dem, was bisher die europäische Einigung hervorgebracht hat, bei einer fiktiv-utopischen Neuordnung beibehalten bzw. was verändert werden würde. Das wurde im Rahmen des Vormittags erreicht. Allerdings forderten die Schülerinnen und Schüler bei Evaluation des durchgeführten Planspiels noch mehr Tiefgang, eine längere Bearbeitungszeit und Intensivierung der Problemstellungen ein.

Wir haben uns vorgenommen, uns dem Thema noch einmal im Rahmen der Europawoche 2013 zu stellen!

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