Schule mit Courage


Schule mit Courage
Schule mit Courage

Bereits 2006 erhielt das Litauische Gymnasium den offiziellen Titel „Schule mit Courage – Schule ohne Rassismus“. Damals bestand die Vereinigung aus ca. 500 Schulen. Mittlerweile tragen europaweit über 2000 Schulen den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Es setzt erfolgreich auf die Eigeninitiative und das Engagement von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern. Die Mitglieder des Netzwerks „Schule mit Courage – Schule gegen Rassismus“ haben ein gemeinsames Ziel: aktiv gegen den Rassismus, Diskriminierung und Gewalt anzutreten, die Ausbreitung von Extremismus zu verhindern und sich für die Entwicklung einer zivilen Gesellschaft aktiv einzusetzen.

Wer sich zu den Zielen einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bekennt, unterschreibt folgende Selbstverpflichtung:

  • Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe einer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu ü
  • Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem einen gemeinsamen Weg finden, uns zukünftig zu achten.
  • Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Mittlerweile engagieren sich einige Schulen im Kreis Bergstraße im Netzwerk „Schule mit Courage“. Vernetzungsbestrebungen zwischen Schulen sind angedacht, ebenso eine gemeinsame Veranstaltung.

Projekte im Rahmen von „Schule mit Courage“ sind auch „Sei.Da.Bei“, unser Programm zur Zertifizierung gesellschaftlichen Engagements, die Teilnahme an „sozialgenial -Schüler engagieren sich“, und an Schülerwettbewerben wie „Hessen lebt Respekt“ (geplant für 2017/18).

(Stand: September 2017, Dr. Gabriele Hoffmann)

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