Do swidanja in Trier – Russische Landesolympiade am Litauischen Gymnasium

Seit 1977 findet alle zwei Jahre in Hessen die Russische Landesolympiade statt. In Zusammenarbeit mit wechselnden Schulen richtet der Hessische Russischlehrerverband den Wettbewerb aus, an dem in diesem Jahr neben dem Litauischen Gymnasium noch acht weitere Bildungseinrichtungen teilnahmen.

Seit 1977 findet alle zwei Jahre in Hessen die Russische Landesolympiade statt. In Zusammenarbeit mit wechselnden Schulen richtet der Hessische Russischlehrerverband den Wettbewerb aus, an dem in diesem Jahr neben dem Litauischen Gymnasium noch acht weitere Bildungseinrichtungen teilnahmen.

„Am Donnerstag fanden die mündlichen und schriftlichen Prüfungen statt, am Freitag das Begleitprogramm“, erklärt Wilhelm Lückel, Vorsitzender des Verbands. Die Schüler waren dabei in acht Niveaustufen eingeteilt. Entscheidend dabei war die Dauer des Russischunterrichts für Fremdsprachler und das Niveau, beginnend bei der Stufe A, für Schüler mit Vorkenntnissen.

„Schriftlich war das Textverständnis und die eigene Ausdrucksfähigkeit entscheidend“, so Lückel. Im mündlichen Teil sei eine Kommunikationsprüfung und in den höheren Gruppen eine Rechercheaufgabe durchgeführt worden. Die Schüler, die die siebte bis zwölfte Klasse besuchen, wurden nicht von ihren eigenen Lehrern geprüft, „Es war sehr schwierig, die Sieger rauszufinden. Die Gewinner ragen nur ein bisschen heraus“, begann der Vorsitzende die Preisverleihung. Zuvor hatten die Schüler die Gelegenheit, ihre in den Workshops am Freitag erlernten Fähigkeiten zu präsentieren. Eine Gruppe hatte verschiedene Lieder einstudiert, darunter auch „Kalinka“. Die Hip-Hop-Gruppe zeigte einen kurzen Tanz zu passender Musik.

Insgesamt 24 Schüler bekamen einen der begehrten Preise. Jeweils die ersten drei aus jeder Gruppe wurden mit einem Buchpreis und einer Urkunde ausgezeichnet. „Im Mittelpunkt steht natürlich die Freude am Erlernen der Sprache“, betonte Lückel. Doch auch das Zusammentreffen und die gemeinsamen Erlebnisse mit anderen Russisch-Schülern zeichnen diesen Wettbewerb aus.

Im November 2015 werden einige der Gewinner zur 13. Bundesolympiade nach Trier reisen. Wer sich dort weit vorne platzieren kann, der darf dann zur großen Internationalen Olympiade nach Moskau fahren und dort unter Beweis stellen, wie gut er die Sprache beherrscht.

Lampertheimer Zeitung
15.11.2014
Elfi Hofmann

Foto: AfP Asel