Turm und Tanne leuchten – Winterzauber und lebendiger Adventskalender

Am Vorabend des ersten Advents veranstaltete die Litauische Gemeinschaft in Deutschland zusammen mit seiner Ortsgruppe Hüttenfeld und dem Litauischen Gymnasium im Vorgarten von Schloss Rennhof eine bunte Veranstaltung namens Winterzauber. Darin integriert waren die Öffnung des ersten Fensters des Ökumenischen lebendigen Hüttenfelder Adventskalenders und das Entzünden des höchsten Tannenbaums der Region.

Am Vorabend des ersten Advents veranstaltete die Litauische Gemeinschaft in Deutschland zusammen mit seiner Ortsgruppe Hüttenfeld und dem Litauischen Gymnasium im Vorgarten von Schloss Rennhof eine bunte Veranstaltung namens Winterzauber. Darin integriert waren die Öffnung des ersten Fensters des Ökumenischen lebendigen Hüttenfelder Adventskalenders und das Entzünden des höchsten Tannenbaums der Region.

Verköstigt wurden die zahlreichen Gäste der Veranstaltung – darunter auch Ortsvorsteher Karl Heinz Berg und Pfarrer Reinald Fuhr, genauso wie viele Litauer auch der der näheren und weiteren Umgebung – mit gebratenen Würstchen. Zu trinken gab es verschiedenste Getränke, doch wegen der relativ kühlen Temperaturen wurde von den meisten Anwesenden Glühwein, Kinderpunsch oder heißer Orangensaft bevorzugt. Außer der Wärme von innen durch die heißen Getränke hatten die Veranstalter mit Heizgeräten, offenem Lagerfeuer und schwedischen Fackeln auch für Licht und Wärme von außen gesorgt.

An einem Verkaufsstand der Schülerfirma „All-In“ wurden Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen angeboten. Ein anderer Stand verkaufte Spezialitäten aus Litauen: Baumkuchen und Gebäck in Form von Steinpilzen. Der Erste Vorsitzende der Litauischen Gemeinschaft, Anton Schugschdinis, begrüßte die weit über hundert Gäste aufs Herzlichste und freute sich mit ihnen gemeinsam, die vorweihnachtliche Zeit zu beginnen.

Nachdem der Pfarradministrator der Herz-Jesu-Pfarrei, Dr. Virginigus Grigutis, ein geistliches Wort zur Einleitung in den Advent gesprochen hatte, übernahm die Leiterin der litauischen katholischen Jugendorganisation "Ateitis", Marija Dambriunas-Schmidt, die Moderation des Ökumenischen lebendigen Adventskalenders. Das hierzu benötigte Fenster hatte die Kunstlehrerin des Litauischen Gymnasiums, Aina Janulioniene, gestaltet.

In der geistlichen Feier sprach Pfarrer Grigutis zunächst im Wechsel mit den Gläubigen den Adventspsalm „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch“. Danach sangen alle zusammen den ersten Vers des Liedes „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Begleitet wurden die Christen beider Konfessionen von Viktoria Holley an der Querflöte und Deividas Milasius an der Gitarre.

Danach las Jana Kunt eine besinnliche Geschichte vor. Nach dem Lied „Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit, durch bricht die Nacht und erhellt die Zeit“, abermals begleitet von Holley und Milasius, sprachen alle gemeinsam den Segen im Advent. Dann segnete Pfarrer Grigutis alle im Namen des dreieinigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Zum Schluss wurde nach einer Ansprache von Anton Schugschdinis der höchste Christbaum der Region auf dem Turm des Schlosses Rennhof illuminiert. Bis zum Hochfest Erscheinung des Herrn oder Epiphanias, besser bekannt als Fest der Heiligen Drei Könige, werden diese Lichter nun in der ganzen Umgebung gut sichtbar von der Ankunft Jesu Christi in unsere Welt künden.

Anthony Verselis
Lampertheimer Zeitung
30.11.2015